Schischuhe

Wer Skiurlaub machen will muss sich zuerst einmal die Frage stellen, wo er, neben der restlichen Ausrüstung, die Schischuhe herbekommt, die er für die Piste benötigt. Hierbei stellt sich die Frage: Ausleihen oder kaufen? Wer öfter Skifahren geht, wird wohl eher zur zweiten Alternative greifen und eine Investition tätigen, die sich auch für die nächsten paar Jahre rentieren sollte. Aber worauf ist beim Kauf von Schischuhen zu achten?

Grundregeln beim Kauf von Schischuhen

Wenn man merkt, ein Verkäufer berät nicht richtig, oder will nur das teuerste Modell verkaufen, sollte man sich lieber auf folgende Grundregeln verlassen:

Da der Skischuh einen guten Halt geben sollte, um Verletzungen vorzubeugen, muss die Schale möglichst nah am Fuß anliegen und darf trotzdem nicht drücken.
Der Schuh sollte im Übrigen nicht zu groß gekauft werden. Auch wenn man ihn noch Jahre später anziehen will, da der Innenschuh, besonders bei gut gepolsterten Modellen im Laufe der Zeit noch ein wenig nachgibt. Im Grunde gilt, dass man mit den Zehen im aufrechten Stand ganz leicht vorne anstoßen sollte, da man in Fahrhaltung dann eben nicht anstößt, der Schuh aber dennoch perfekt sitzt.
Als kleiner Tipp: Den Skischuh kaufen und mit nach Hause nehmen. Alle Etiketten usw. dran lassen, dünne Socken anziehen und eine halbe Stunde in den Schuhen laufen. Wenn sie anfangen zu drücken, kann man sie immer noch zurückgeben, solange sie nicht im Freien benutzt und beschmutzt wurden.
Beim Kauf sollte man auch auf die „Leistenweite“ achten, welche die breiteste Stelle des Vorderfußes definiert. Bei Anfängerschuhen ist diese sehr weit, um sie komfortabler erscheinen zu lassen, allerdings hat man dadurch keinen guten Halt, bzw. kann nicht professionell und technisch sauber fahren.
Das heißt, der Schuh sollte zwar angenehm sitzen, allerdings darf die Leistenweite nicht zu groß sein, denn er muss an der Ferse und am Mittelfuß optimalen Halt gewährleisten.
Der so genannte „Flex“ eines Skischuhs, bestimmt den Widerstand des Skischuh-Schaftes nach vorne, was bedeutet, dass man bei hartem Flex zwar mehr halt hat, aber die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, welche wichtig für die Schonung des Sprunggelenks ist. Also, der Flex sollte weder zu weich, noch zu hart sein.

Ein letzter Tipp:
Man darf die Skischuhe nicht nach dem Aussehen wählen, sondern nach der optimalen Anpassung an den eigenen Fuß, denn damit spart man Schmerzen und Ärgernis.
Außerdem sollten die Skischuhe im Skiurlaub selbst und nicht zu Hause gekauft werden, da man sie sonst im Urlaub nicht sofort umtauschen, bzw. verbessern lassen kann.


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