Langlaufstöcke - die richtige Länge und Material

Wie der Name schön verrät, werden Langlaufstöcke sowohl für den Langlauf als auch für weitere nordische Skisportarten eingesetzt. Sie helfen dem Läufer, sich möglichst stark nach hinten abstoßen zu können und hierbei Schwing zu holen.
In seiner Erscheinung ist der Langlaufstock bis zu zwei Zentimeter dick, besitzt einen Griff an der oberen Seiten, ist stabförmig gebaut und verfügt über eine Spitze und Teller an der unteren Seite.

Die Länge der Langlaufstöcke wählen

Bei der Wahl der passenden Langlaufstöcke sollte in erster Linie die Länge berücksichtigt werden. Diesbezüglich muss die Länge der Körpergröße des Sportlers angepasst werden, um Rückenschäden oder unnötige Mehrbelastungen zu verhindern. Wichtig ist die Länge aber auch, um die Kraft des Langläufers optimal auf den Stock übertragen zu können.
Des Weiteren hängt die Länge des Langlaufstockes vom Laufstil des Sportlers ab. Falls der Langläufer im so genannten Skating- Stil auf planierten Strecken fährt, sollten die Stöcke länger sein als für Läufer, die im klassischen Stil durch gespurte Loipen fahren möchten.

Skating- Stil
Bei der Wahl der richtigen Langlaufstöcke sollte beachtet werden, dass Stöcke für das Skating etwas länger sind und dem Läufer in etwa bis zur Nase reichen sollten. Die optimale Länge kann ermittelt werden, indem die Körpergröße des Läufers mit einem Faktor von 0,9 multipliziert wird.

Klassischer Stil
Läufer, die im klassischen Stil unterwegs sind, sollten Langlaufstöcke wählen, die bis zur Schulter reichen. Um die richtige Stocklänge für den klassischen Stil zu ermitteln, muss die Körpergröße mit einem Faktor von 0,83 multipliziert werden.

Die Verarbeitungsmaterialien der Langlaufstöcke
Neben der Länge, sollte bei der Wahl der geeigneten Langlaufstöcke auch die verwendeten Materialien berücksichtigt werden. Insbesondere Stöcke aus wärmebehandeltem Aluminium sind sehr stabil. Fortgeschrittene Langläufer sollten zudem einen sehr steifen Stock wählen, der sich nicht oder nur kaum verbiegen lässt. Hierdurch kann eine bessere Kraftübertragung ermöglicht werden.
Weiterhin wird die Festigkeit der Aluminium- Langlaufstücke in Form von Zahlen von vier bis sechs gekennzeichnet, wobei die Zahl sechs für höchste Festigkeit steht.


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